ÖSTERREICHISCHER JAGDSPANIELKLUB

Jagdreferat

33.  Schweißsonderprüfung des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes (ÖJGV)

 

 Am 19. Oktober fand in Schlins/Vorarlberg die 33. Schweißsonderprüfung des ÖJGV statt. Neunzehn Hunde von ebenso vielen Jagdhunderassen stellten sich mit ihren Führern dieser höchstwertigen jagdkynologischen Prüfung. Die  Nennung der Gespanne erfolgte durch die einzelnen Verbandsvereine. Unter den Kandidaten befanden sich auch einige Prüfungssieger von Schweißprüfungen und anderer Gebrauchsprüfungen, die Vereine hatten natürlich ihre vielversprechendsten Hunde entsandt.

 

Die Fährten wurden mit einem Viertelliter Rotwildschweiß und mit Fährtenschuh über eine Distanz von 1200 Schritte gelegt. Die Standzeit der Übernachtfährte betrug 24 Stunden. Der hohe Wildstand an Rotwild in den Prüfungsrevieren sorgte für eine Vielzahl von Verleitfährten, die zu einem schwierigen, hochselektiven Prüfungsverlauf  beitrugen. Von der angetretenen 19 Gespannen kamen 15 in die Preise, 4 konnten die Prüfung nicht bestehen.

Der  Österreichische Jagdspanielklub war vertreten durch den English Cockerspanielrüden „Boris vom Falkengrund“ mit seinem Führer Dr. Andreas Gradwohl und der English Springerspanielhündin „Eve Just Merry“ mit ihrem Führer Wilfried Matt. Trotz stärkster Konkurrenz von sämtlichen klassischen Schweißhunderassen konnte das Cockergespann die Prüfung mit einem guten 3c-Preis, und somit als 12. der 19 angetretenen Kandidaten bestehen. Fast wäre es zu einem Doppelerfolg gekommen, doch unglücklicherweise wurde das Springergespann wegen Zeitüberschreitung knapp vor Erreichen des Stückes aus dem Bewerb genommen. Trotzdem konnte wir uns bei dieser elitären Prüfung als leistungsfähiger Jagdgebrauchshundeklub präsentieren und als solcher einiges an Aufmerksamkeit und Anerkennung erringen. Prüfungssieger wurde übrigens eine Steirische Rauhaarbracke, die bekanntlich zu den fermen Schweißhunden zählt.