ÖSTERREICHISCHER JAGDSPANIELKLUB

Jagdreferat

News

Jagdliche Prüfungsordnung Ausgabe 2010 des Österreichischen Jagdspanielklubs beschlossen.

Der ÖJGV beschloss auf Antrag des ÖJSpK in seiner Vorstandssitzung am 21. Mai 2010 die Jagdliche Prüfungsordnung Ausgabe 2010 für die vom ÖJSpK betreuten Spanielrassen.


23.Oktober 2010, Jubiläumsschweissprüfung - 60 Jahre Kärntner Jägerschaft

Die diesjährige Schweißprüfung des ÖJGV für Jagdgebrauchshunde wird im Bundesland Kärnten am 23. Oktober 2010 in Knappenberg, Kärnten  in  Zusammenarbeit mit dem Kärntner Jagdhundeprüfungsverein veranstaltet.


14. Erschwerte Schweißprüfung als Schweißsonderprüfung ohne Richterbegleitung

Am Samstag, 4. September 2010 in Sandl in den Revieren des Czernin-Kinsky'sehen Forstgutes Rosenhof die 14. Erschwerte Schweißprüfung als Schweißsonderprüfung ohne Richterbegleitung aus.
Der OÖ. Landesjagdverband hat für diese Verbandsschweißprüfung das Schweißleistungszeichen „Silberner Fährtenbruch" gestiftet.


29.Schweißprüfung des ÖJGV "100 Jahre Österreichischer
Kynologenverband"

Am 24. Oktober 2009 findet in Liebenau/Mühlviertel die 29. Schweissprüfung des ÖJGV statt (Details siehe Ausschreibungsformular). Der ÖJSpK kann pro Spanielrasse grundsätzlich einen Hund nominieren. Interessenten werden gebeten, sich ehestens beim Jagdreferenten zu melden. Interner Meldeschluss ist der 24. Juli 2009. Für eine Nominierung durch den Klub (bitte keine individuelle Anmeldung beim ÖJGV vornehmen!) entscheidet neben der Reihenfolge des Einganges der Anmeldung auch die nachgewiesene Qualifikation des Hundes. Die Gesamtzahl seitens des ÖJGV ist mit 18 Teilnehmern beschränkt.


2.8.2008

Ergänzung der Zulassungsbestimmung zur Nennung von Jagdspaniels in der Gebrauchshundeklasse

"Aufgrund der aktuellen Bestimmungen besteht das Zulassungskriterium zur Nennung von Hunden der vom ÖJSpK vertretenen Spanielrassen in der Gebrauchshundeklasse in einer erfolgreich absolvierten (mindestens ein dritter Preis) Anlagenprüfung (gemäß jeweils aktueller Jagdlicher Prüfungsordnung des ÖJSpK oder einer von diesem anerkannten mindestens gleichwertigen in einem Land der Ländergruppe B absolvierten Prüfung). Dieses Kriterium gilt auch als eine der Voraussetzungen zur Erlangung des Titels eines Internationalen Schönheitschampions.

Angesichts des Umstandes, dass in der aktuellen Jagdlichen Prüfungsordnung des ÖJSpK unter II. Prüfungsbestimmungen in A. Jugend- und Anlagenprüfung beide Prüfungen hinsichtlich der zu prüfenden Fächer in einem dargestellt werden und lediglich in der Präambel ein Hinweis auf die Beachtung des Alters des Hundes angeführt ist, und somit bei der Jugendprüfung die selben Fächer geprüft werden wie bei der Anlagenprüfung, ist eine erfolgreich absolvierte Jugendprüfung (mindestens ein Dritter Preis) gemäß jeweils aktueller Jagdlicher Prüfungsordnung des ÖJSpK ebenfalls als Zulassungskriterium zur Nennung von Hunden der vom ÖJSpK betreuten Spanielrassen in der Gebrauchshundeklasse gültig. Dies gilt, solange keine sonstigen Bestimmungen in einer allfälligen zukünftigen Prüfungsordnung beschlossen werden, welche das erfolgreiche Absolvieren (mindestens ein Dritter Preis) einer Jugendprüfung gegenüber einer Anlagenprüfung erleichtern, längstens jedoch bis zu einem anderslautenden Beschluss."

Hinweis: Dieser Beschluss hat keinerlei Auswirkungen auf andere Zulassungskriterien wie z.B. ein allfälliges Mindestalter.


29.4.2008

JAGDHUNDE – HALTUNG und AUSBILDUNG

Im Text des Bundestierschutzgesetzes ist seit Jänner 2008 nun auch expressis verbis geregelt, dass die Haltung und Ausbildung von Tieren, die zur Unterstützung der Jagd eingesetzt werden, unter das TSchG fallen.

Unter diese Tiere fallen jedenfalls auch die Jagdhunde.

Ausbildung von Jagdhunden ist unter den Begriff der „Haltung“ von Jagdhunden zu reihen, ist kompetenzmäßig vom Bundesgesetzgeber zu regeln und unterliegt dem TSchG. Nur wenn im Rahmen der Ausbildung von Jagdhunden auch Jagdhandlungen gesetzt werden, ist diese nach den Bestimmungen der Jagdgesetze der Länder durchzuführen.

Neben der Haltung von Jagdhunden ist das TSchG daher nur dann für die Ausbildung von Jagdhunden relevant, soferne bei dieser Ausbildung keine Jagdhandlungen gesetzt werden. Jagdhandlungen (wie z.B. Nachstellen, Aufspüren, Suchen, Vorstehen, Apportieren, Brackieren,…) stellen eine „Ausübung der Jagd“ dar, egal aus welchem Grunde sie gesetzt werden – ob dabei auch ein Jagdhund ausgebildet wird oder ob das bei dieser Jagdhandlung nicht geschieht! „Ausübung der Jagd“ ist aber vom TSchG ausgenommen und kann vom Bundesgesetzgeber im TSchG auch nicht geregelt werden.

Der Bundesgesetzgeber ist für die Regelung der Ausbildung von Jagdhunden unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes zuständig. Unter „Tierschutz“ ist der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere zu verstehen (Individualtierschutz). Tierschutz umfasst Regelungen, die der Abwehr von Gefahren für Tiere dienen, die für die mit dem Kompetenztatbestand „Tierschutz“ umschriebene Verwaltungsmaterie typisch sind. Als typisch sind insbesondere das Verbot der Tierquälerei und Haltungsvorschriften anzusehen.

Daraus ergibt sich, dass der Bundesgesetzgeber unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes insbesondere solche Regelungen betreffend die Ausbildung von Jagdhunden treffen kann, die die Hunde (oder andere in die Ausbildung involvierte Tiere) vor unnötigen Qualen schützen sollen.

Unter dem Gesichtspunkt des Jagdrechts kann der Landesgesetzgeber die Anforderungen, die an Jagdhunde zu stellen sind, regeln. Somit kann der Landesgesetzgeber auch regeln, welche Art von Ausbildung Jagdhunde haben müssen und wie der Inhalt der Ausbildung gestaltet sein muss. Dabei hat der Landesgesetzgeber jedoch die Bundeskompetenz Tierschutz zu beachten. Dies bedeutet, dass der Landesgesetzgeber keine Regelungen erlassen darf, die die Bundeskompetenz Tierschutz unterlaufen würden.

So dürfte der Landesgesetzgeber beispielsweise nicht eine bestimmte Ausbildungsweise vorsehen, durch die jedenfalls der Tatbestand der Tierquälerei erfüllt würde. Eine solche Ausbildungsweise dürfte er im Sinne des oben beschriebenen Interessenausgleichs nur dann vorsehen, wenn sie für die Ausbildung eines Jagdhundes in einem bestimmten Fall unerlässlich ist und keine alternative Ausbildungsmethode zur Verfügung steht

Zusammenfassung:

Die Arbeit mit dem Jagdhund, sohin auch die Ausbildung, in einem Jagdgebiet auf einer Fläche, wo die Jagd nicht ruht, mit gültiger Jagdkarte, stellt zweifelsfrei „Ausübung der Jagd“ dar. Diese Jagdausübung wird durch das jeweilige Landesjagdgesetz geregelt.

Zentralstelle Österr. Landesjagdverbände/2008-04-11

Hinweis für Hundeführer/innen ohne Jagdkarte: Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Jagdliche Prüfungsordnung des ÖJSpK, Abschnitt I, § 7, Punkte 2. und 3.

Der Jagdreferent.
 

5.1.2008

Zulassung zur Teilnahme in der Gebrauchshundeklasse

Gemäß Vorstandsbeschluss vom 05.01.2008 ist für die Zulassung der vom ÖJSpK vertretenen Spanielrassen zur Teilnahme in der Gebrauchshundeklasse bei nationalen und internationalen Ausstellungen der Nachweis einer erfolgreich bestandenen (mindestens ein dritter Preis) Anlagenprüfung oder höherwertigen Prüfung erforderlich.

Anträge können schriftlich, per Fax oder per E-Mail unter Beilage einer Kopie der Ahnentafel sowie entsprechender Prüfungsnachweise beim Jagdreferenten gestellt werden. Dieser leitet nach Überprüfung der Richtigkeit der Voraussetzungen den Antrag mit Bestätigungsvermerk auf dem entsprechenden Formular des ÖKV an diesen weiter. Der ÖKV übermittelt nach Überprüfung und Gegenzeichnung das Formular an den Antragsteller, wobei die anfallenden Gebühren des ÖKV direkt beim Antragsteller eingehoben werden.

Der Vorstand des ÖJSpK

Beschluss ist mit sofortiger Wirkung gültig.

 

Hinweis: Mit diesem Beschluss wurden die Bestimmungen des ÖJSpK in Einklang mit den von ÖJGV und ÖKV gemeinsam getroffenen Festlegungen gebracht. Eine Änderung der Bestimmungen für die Zulassung von Jagdspaniels zum CIB war in diesem Zusammenhang nicht erforderlich, da diese bereits in der Vorstandssitzung vom Juni 2006 mit einer erfolgreich bestandenen Anlagenprüfung festgelegt wurden.

Als "bestanden" gelten diejenigen Prüfungen, bei welchen mindestens ein Dritter Preis oder, sofern bei der entsprechenden Prüfung keine Preise vergeben werden, die erforderliche Mindestpunktezahl erreicht wurde, oder, sofern bei der entsprechenden Prüfung weder Preise vergeben noch das Erreichen von Mindestpunktezahlen erforderlich ist, auf dem Prüfungszeugnis der Umstand des erfolgten Bestehens der Prüfung mit "bestanden" schriftlich dokumentiert und bestätigt ist.

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