ÖSTERREICHISCHER JAGDSPANIELKLUB

News 2007

 

Klubnachrichten 2007

4.10.2007 - Präsident Dr. Rudolf Parzer verstorben

+ Dr. Rudolf Parzer +
(6.3.1955 - 14.10.2007)

Mit großer Bestürzung und Trauer müssen wir den plötzlichen Tod unseres Präsidenten Dr. Rudolf Parzer
mitteilen.
Herr Dr. Parzer erwarb vor 7 Jahren seinen ersten Welsh Springer Spaniel und trat dem Österr. Jagdspanielklub bei. Durch seinen Spaniel kamen er und seine Frau auch zur Jagd und führten in der Folge mehrfach erfolgreich bei Prüfungen. In seiner Zuchtstätte "Red Orchid's" fielen bisher 3 Würfe. Sein unermüdliches Engagement auf vielen Klubveranstaltungen wird allen unvergesslich bleiben. Im Frühjahr 2006 wurde Herr Dr. Parzer als Vizepräsident in den Vorstand berufen und übernahm nach dem Rücktritt des damaligen Präsidenten am 9.9.2007 den Vorsitz im Österr. Jagdspanielklub. Mit seinen auf Ruhe und Ausgleich gerichteten Intentionen versuchte er den Klub durch eine schwierige Zeit in eine positive Zukunft zu führen.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie. Wir werden ihn stets als hilfsbereiten und ausgleichenden Menschen in Erinnerung behalten!

Der Vorstand

 

29. April 2007 - Jagdliche Zuchtprädikate

Laut Vorstandsbeschluss vom 24. April 2007 tritt mit Wirkung der Veröffentlichung in der Zeitschrift "Unsere Hunde (UH)" folgender Zusatz im Anhang 1 der Zucht- und Eintragungsordnung (ZEO) des ÖJSpK in Kraft.

§11 Zuchtprädikate - jagdliche Zucht

Als prädikatsbegründend gelten ausschließlich Zeugnisse über jagdliche (Gebrauchs)prüfungen, welche von einer Mitgliedsorganisation der FCI ausgestellt oder bestätigt wurden. Bei den Prädikaten "Jagdliche Zucht" und "Jagdliche Leistungszucht" ist in der Reihenfolge Deckrüde/Hündin in Form der Großbuchstaben A und/oder B eine Offenlegung des Reglements vorzunehmen, nach welchem die prädikatsbegründenden Elterntiere jeweils ihre jagdliche(n) Prüfunge(n) absolvierten (z.B. A/A, A/B, B/A, B/B bzw. - /A, A/-, -/B, B/-). Prüfungszeugnisse welche nicht vom ÖJSpK ausgestellt wurden bedürfen einer vorherigen Anerkennung als Prüfungsnachweis durch den Jagdreferenten.

1. Wenn beide Elternteile eine jagdliche Jugend-, Anlagen- oder Erweiterte Anlagenprüfung oder ein Elternteil eine jagdliche Gebrauchsprüfung nachweisen können, wird auf formlosen Antrag des Züchters beim Zuchtwart das Prädikat "Jagdliche Zucht (JZ)" in die Ahnentafel des Welpen eingetragen.

2. Wenn beide Elternteile eine jagdliche Gebrauchsprüfung nachweisen können, wird auf formlosen Antrag des Züchters beim Zuchtwart das Prädikat "Jagdliche Leistungszucht (JLZ)" in die Ahnentafel des Welpen eingetragen.

Der Vorstand

29. April 2007 - Jagdlicher Übungstag am 12. Mai 2007

Liebe jagdlich interessierte Freunde,

leider muss der Übungstag am 12.05.2007 abgesagt werden, da uns die Natur heuer einen nicht vorhersehbaren Streich gespielt hat. Der Termin wurde ursprünglich unter Berücksichtigung der üblicherweise frühestens ab der zweiten Maihälfte in der Region des vorgesehenen Übungsrevieres zu erwartenden Setzzeit des Rehwildes so festgelegt, dass mit keinen gefährdenden Einschränkungen der Mobilität des Wildes (Rehgaisen verlieren jährlich wie Hunde erst relativ kurz vor dem Setzen ihre normale Beweglichkeit und damit Fluchtfähigkeit) zu rechnen war. Angesichts der bereits seit dem Winter unüblichen Witterungsverhältnisse hat die Natur ihren Rhythmus offenbar vorverlegt, sodass mancherorts bereits erste Gaisen mit Kitzen in Anblick kamen.

Unter Berücksichtigung der durch die Höhenlage bedingten Verzögerung ist daher auch im Übungsrevier bereits ab Anfang Mai mit „Kinderstuben“, durch die naturbedingte Kompensatorik nach den massiven Fallwildausfällen des strengen Winters 2005/06 noch dazu mit gehäuften Mehrfachgeburten, zu rechnen.

Es ist daher im Sinne der gebotenen Weidgerechtigkeit, unter Berücksichtigung der Rechtslage und unter Bedacht auf den guten Ruf des Jagdspanielklubs nicht verantwortbar, in dieser Zeit Übungen mit Jagdhunden in einem Jagdrevier in einer Form zu veranstalten, welche den Hunden auch ein vernünftiges naturnahes Arbeiten in notwendigerweise geschnalltem Zustand (Stöbern, Buschieren, Wasserarbeit, Schleppen...) ermöglicht. Das Jagdreferat bemüht sich um einen Ersatztermin für die angemeldeten Hunde und informiert die angemeldeten Hundeführer/innen darüber ebenso wie von der jetzigen Absage.

Mit der Bitte um Verständnis und Weidmannsheil,

Mag. H. Nikoll
Jagdreferent

17. März 2007 - ÖJSpK Generalversammlung

Die Generalversammlung hat am 17. März 2007 stattgefunden. Siehe Protokoll

Der Vorstand

17. Jänner 2007

Einmalige Gelegenheit zur kostenlosen VGP - Ausbildung eines Jagdspaniels:

Ein erfahrener Weidmann, Hundeführer und ÖJGV- Leistungsrichter der Gruppe 7 mit sehr konstruktiven Kontakten zum Vorstand des ÖJSpK wäre bereit, einen Jagdspaniel kostenlos auszubilden und zur VGP zu führen. Gemäß Statuten ist es erforderlich, ihm dazu den Hund für drei Monate zum Führen zu überlassen (Standort südliches Österreich).

Interessenten melden sich bitte beim Jagdreferenten des ÖJSpK. Bei gleichen Voraussetzungen wird der Hund mit der ehesten Meldung nominiert. Die endgültige Entscheidung ist zwischen Hundebesitzer und Ausbilder persönlich zu treffen.

Der Jagdreferent